Das Bezahlfernsehen Premiere bekommt möglicherweise einen neuen Eigentümer. Die Investmentgruppe Permira stehe kurz davor, für insgesamt etwa 1,2 Milliarden Euro die Mehrheit beim verlustbringenden Bezahlsender zu übernehmen, berichtet die "Financial Times Deutschland". Demnach laufen derzeit Exklusivverhandlungen mit Management und Gläubigerbanken, die in den kommenden Wochen abgeschlossen sein sollen. Ein Scheitern der Gespräche gelte als sehr unwahrscheinlich.
Da das Angebot der Frankfurter Investmentgruppe, die früher Schroder Ventures hieß, nur noch an eine letzte abschließende Buchprüfung geknüpft sei, scheine eine Einigung bis Weihnachten realistisch, schreibt die "FTD".
Damit dürfte die Zukunft des seit der Pleite des Kirch-Medienkonzerns in den roten Zahlen stehenden Bezahlfernsehens vorerst gesichert sein. In der vergangenen Woche hatten die Gläubigerbanken dem Sender noch einmal 50 Millionen Euro zugeschossen, um die Zeit bis zum Abschluss der Gespräche mit Permira zu überbrücken
Quelle: Yahoo