Der 110 Millionen Euro teure Kommunikationssatellit Astra-K1 ist nicht in seiner Umlaufbahn angekommen. Die russische Proton-Rakete hat nach Angaben der russischen Raumfahrtagentur Rosawiakosmos ihre zweite Stufe vorzeitig gezündet und den bislang größten für zivile Zwecke hergestellten Satelliten zu früh ausgesetzt.
Der russischen Nachrichtenagentur Itar-Tass zufolge war die Trägerrakete Proton mit dem Satelliten um 04.04 Uhr Ortszeit (00.04 Uhr MEZ) gestartet. Die zweite Stufe der Trägerrakete habe zu früh gezündet und deshalb den Satelliten nicht auf 36.000 Kilometer Höhe, sondern nur auf 400 Kilometer Höhe über der Erde gebracht, „wo er völlig nutzlos ist“, wie russische Presseberichte meldeten. Die benutzte Proton-Rakete verlasse bald ihre Umlaufbahn und verglühe in der kommenden Woche in der Erdatmosphäre.
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